#7: Bezahlbare und saubere Energie

Günstige und gute Energie.
Wir brauchen Energie,
damit das Licht brennt
und der Ofen wärmt.
Energie ist zum Beispiel: Strom
Strom kostet Geld.
Energie soll weniger kosten, um Geld zu sparen.
Darum müssen wir genug Energie für alle machen.
Aber wir dürfen die Energie nicht
aus Kohle, Öl oder Gas machen.
Das ist schlecht für die Umwelt.
Wir müssen die Energie so machen, dass es gut für
die Umwelt ist.
Zum Beispiel mit Sonne, Wind und Wasser.

Недорогостоящая и чистая энергия

Дешевая и качественная энергия. Нам нужна энергия, чтобы горел свет и нагревалась печь. Энергия это, к примеру, электричество, а электричество стоит денег. Энергия должна стоить меньше, чтобы экономить деньги. Вот почему мы должны производить достаточно энергии для всех. Но мы не должны делать энергию из угля, нефти или газа. Это вредно для окружающей

Im Jahr 2017 hatten 840 Millionen Menschen immer noch keinen Zugang zu Elektrizität. Bis 2030 sollen alle Menschen mit bezahlbarem Strom versorgt werden. Darüber hinaus sieht das SDG 7 vor, den Anteil an erneuerbaren Energien deutlich zu erhöhen. Fast 65% des Stroms weltweit wird durch fossile Energieträger wie Kohle, Torf und Erdgas erzeugt.

Globaler Norden in der Pflicht
Daher ist es klar, dass das SDG 7 nur erreicht werden kann, wenn die Elektrifizierung der Länder des globalen Südens nur unter Einsatz von erneuerbaren Energien erfolgen kann. Daher sehen die Unterziele von SDG 7 vor, dass die Länder des globalen Nordens diesen Prozess mit Investitionen und Technologietransfers unterstützen.

Aber selbst in Deutschland verläuft die Energiewende schleppend. Ein Ausstieg aus der Braunkohle, dem unsaubersten Energieträger, ist erst 2038 geplant. Investitionen in erneuerbare Energien wurden in den letzten Jahren deutlich zurückgefahren. Während der Kohleausstieg der Energiekonzerne mit Milliarden subventioniert wird, werden die Kosten der Energiewende über erhöhte Strompreise auf die Verbraucher*innen abgewälzt. Besonders einkommensschwache Bevölkerungsgruppen werden benachteiligt.

Steinkohle und Uran für den Atomstrom werden weiterhin importiert. Die immensen Umweltfolgen des Abbaus werden dadurch ins Ausland ausgelagert.

Macht Schluss mit der Kohle

Wollen wir das Pariser Klimaabkommen ernstnehmen, müssen wir schnell weg von der Kohle. Weltweit werden aber immer noch Kraftwerke gebaut – Deutschland muss Verantwortung übernehmen. Von Johann Fischer

Energie ist mittlerweile so grundlegend für den Menschen geworden wie Essen und Trinken. Es wird heutzutage als Menschenrecht angesehen und der Ausbau und die Verbreitung stehen oft ganz oben auf der Prioritätenliste vieler Staaten, oft noch weiter oben als soziale Bedürfnisse. Angesichts der durch den CO-2 Austausch verursachten Erderwärmung, sollte eigentlich nur noch in erneuerbare Energien investiert werden. Aber selbst hier in Europa gibt es in diesem Prozess viele Komplikationen.

Weltweit zuviel Kohlekraft
Dabei sind Kohlekraftwerke noch überall auf der Welt sehr häufig vertreten. Sie haben allein letztes Jahr über 10 Gigatonnen CO2 in die Umwelt gesetzt. Nicht nur das, Kohlekraft produziert 40% der Elektrizität auf der Welt, Menschen im Globalen Süden leiden sehr darunter, da sie schwere gesundheitliche Folgen durch Abgase und vergiftetem Wasser davontragen müssen. Auch im Globalen Norden sind die negativen Folgen der Kohlekraft schon lange bekannt. Deshalb werden Kohlekraftwerke zwar stillgelegt und durch erneuerbare Energien, wie beispielsweise Windräder, ersetzt. Allerdings dauert der Umstieg auf erneuerbare Energien viel zu lange. Infolge dessen wird die Umwelt weiterhin belastet.
Deutschland selbst ist der größte Kohleverbraucher in Europa, aber steht mit diesem Problem nicht alleine da. In wirtschaftlich eher schwachen Nationen zeichnet sich diese Problematik noch extremer aus. Sie sind aufgrund ihrer Lage nahezu gezwungen die günstigere Variante der Energieerzeugung zu nutzen, was nun mal leider nicht die erneuerbaren Energien sind, sondern Kohlekraft.
Subventionierte Kohlekraft
China produziert auf dem Weltmarkt am billigsten und ist deswegen sehr oft der größte Handelspartner des Globalen Südens. Diese Länder sind dadurch automatisch sehr abhängig von der chinesischen Ware, sie kaufen dort aber nicht nur Kleidung oder Nahrung zu sehr kleinen Preisen, sondern auch Kohlekraftwerke. Diese werden mit Hilfe von chinesischen Investitionen ausgebaut. China selbst trägt mit 30% zur weltweiten CO 2 Emission bei. Allerdings setzten sie selber auch sehr viel auf erneuerbare Energien. Ursprüngliche geplante Kohlekraftwerke, die deshalb in China nicht mehr gebaut werden können, werden deshalb vor allem in afrikanische Staaten weiterverkauft.

In Europa wird schon ein vergleichsweise hoher Anteil des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien erzeugt. Island beispielsweise bezieht seine Energie nur noch auf diesem Weg. Durch die von Greta Thunberg initiierten Fridays for Future ist der Klimawandel auch medial zum Leitthema geworden. Gerade für die jüngere Bevölkerung ist der Klimaschutz sehr wichtig.

Wie also kann es sein, das Deutschland Verträge wie das Pariser Klimaabkommen abschließt, in denen es eindeutig gegen Kohlekraft geht, doch hinterrücks genau diese Kohlekraft in anderen Ländern ausbaut?
In Südafrika Beispielsweise, wird 90% der Energie aus Kohle bezogen. Deutschland finanzierte noch bis vor kurzem den Bau neuer Kohlekraftwerke vor Ort.

Energiewende durch Partnerschaft
Wirtschaftlich schwächere Länder haben oft nicht genug Geld für den Ausbau erneuerbarer Energien. Subventionierte Kohlekraftwerke sind für sie weit aus lukrativer. Energie als solches ist die Grundlage für Staaten die sich einen wirtschaftlichen Aufschwung erwünschen, aber Kohlekraft sollte nicht der Ausweg sein. Denn, selbst wenn der gewünschte Aufschwung erfolgt, erkennen sie erst viel zu spät, dass das Klima nicht mehr zu retten ist. Stattdessen sollte man diesen Ländern helfen, auf erneuerbare Energien zu setzten.

USA und China machen 45% der weltweiten CO 2 Emission aus, aber nur in den beiden Ländern auf erneuerbare Energien zu setzten ist keine Lösung. Man muss weltweit die erneuerbaren Energien fördern. Denn jedes Land und jeder Menschen wird auf auf die ein oder andere Weise die Folgeschäden tragen. Es ist unsere Luft die wir jede Sekunde atmen.

Kategorien: SDGs

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.