#14: Maßnahmen zum Klimaschutz

Wir müssen das Klima schützen.

Das Klima verändert sich.

Darum gibt es oft schlimmes Wetter.

Auch viele Menschen und Tiere haben dann Probleme und können nicht gut leben.

Wir müssen das Klima schützen.

Dafür müssen wir etwas tun.

Und wir müssen etwas gegen die Probleme tun.

Борьба с изменением климата

Мы должны защитить климат. Климат меняется. Вот почему часто бывает плохая погода. У многих людей и животных также возникают из-за этого проблемы и они не могут жить нормально. Мы должны защитить климат. Мы должны что-то с этим делать. И мы должны бороться с возникающими проблемами.

Treffen die Vorhersagen der Wissenschaftler ein, so bleiben nur noch wenige Jahre den weltweiten Ausstoß von Klima-Gasen wie CO2 massiv zu verringern. Eine unumkehrbare Aufwärmung des Planeten wäre in diesem Fall nicht mehr zu verhindern. Erwärmt sich durchschnittlich das Klima über 1,5° Celsius, so treten sogenannte „Feedbackloops“ auf. Schmelzende Polkappen, auftauende Permafrostböden und sterbende Korallen sind nur einige Faktoren, bei denen Unmengen an klimaschädlichen Gasen freigesetzt werden und die sich dadurch immer weiter verstärken. Ein Teufelskreis wird in Gang gesetzt, der sich durch den Menschen nicht mehr stoppen lässt.

Die Folgen der Klimakrise sind schon jetzt zu spüren. Vor allem im globalen Süden leiden Menschen unter häufiger werdenden Naturkatastrophen, Dürren und einem steigenden Meeresspiegel. Dazu kommt, dass ärmere Länder am wenigsten dazu in der Lage sind, diese katastrophalen Folgen abzufedern. Dabei sind es die Bewohner*innen des globalen Nordens, die am meisten CO2 ausstoßen und somit für den Klimawandel verantwortlich sind.

Eine Krise mit ungerechten Folgen

Der Klimawandel betrifft alle Menschen auf der Erde. Doch die Folgen sind unterschiedlich – die Schwächsten sind am stärksten und am frühesten betroffen. Ein Interview mit Marie-Luise Abshagen.

Welche Folgen hat die Klimakrise für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen?

Abshagen: Umweltbelastungen wirken sich auf marginalisierte Gruppen besonders stark aus, vor allem auf Gruppen mit geringerem Einkommen. Menschen mit einem niedrigeren Einkommen haben oft weniger Zugang zur Natur, z.B. haben keine Parks in der Umgebung oder wohnen an vielbefahrenen Straßen. Sie haben somit keinen Ausgleich zu Umweltbelastungen, die der Klimawandel mit sich bringen wird. Gleichzeitig sind aber die Kosten für bestimmte Sachen anteilsmäßig viel höher. So tragen ärmere Menschen prozentual mehr zu Energiekosten bei als reichere Menschen.

Und global gesehen?

Abshagen: Für den globalen Süden ist es so, dass der Klimawandel nicht erst eine Frage von den zukünftigen Generationen ist, wie es in Deutschland sehr stark geframed wird, sondern das der für viele Menschen jetzt schon Realität ist.
Wir sehen jetzt schon ein Anstieg von Naturkatastrophen und einen Anstieg des Meeresspiegels, Dürrekatastrophen und extreme Wetterereignisse. Im Pazifik führt der Meeresspiegelanstieg dazu, dass die Bewohner*innen von den Küsten weg gedrängt werden und weniger Zugang zu Ressourcen haben. Das hat dramatische Folgen in Regionen, die sowieso schon durch andere Konflikte bedroht sind.

…Das wird ja auch als eine Analyse für den Bürgerkrieg in Syrien gewertet….

Abshagen: Dort sind aufgrund des Klimawandels mehrere Jahre hintereinander Dürren passiert. Die Menschen sind deswegen in die Hauptstädte migriert und wurden dort eben auch stärker politisiert, weil bestehende Konflikte dort noch verschärft wurden. Der Staat hat dann eben mit Repressionen und nicht mit Unterstützung geantwortet. Es ist nicht der alleinige Grund, aber der Klimawandel ist ein zusätzlicher Faktor. In autokratischen Staaten führen zusätzliche Umweltbelastungen dazu, dass sich das politische Klima verschlechtert.

Welche Verbindung gibt es zwischen Migration und Klimawandel?

Abshagen: Die meisten Menschen migrieren innerhalb ihres eigenen Staates, wenn sie nicht mehr auf ihrem eigenem Land leben können. Die Migration in Richtung Europa stellt nur einen kleinen Anteil davon dar. Nicht nur aufgrund von Klimafolgen, sondern weil es ihnen weggenommen wurde, zum Beispiel durch Privatisierung, oder weil die Steuern zu hoch sind.

Wir beobachten, dass es eine zunehmende Verschärfung von unterschiedlichen Krisen gibt, also der ökologischen Krise und der Klimakrise, aber auch der wachsenden Ungleichheit, bedingt durch eine wachsende kapitalistische Elite, die weltweit Menschen ausbeutet. Dadurch wird Menschen, die marginalisiert sind, eigentlich gar keine andere Wahl gelassen, als zu migrieren.

Kategorien: SDGs

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