Am Donnerstagmorgen, den 27. August 2020 fanden sich Vertreterinnen von Institutionen, Vereinen, Geflüchteten, Parteien, Verwaltung und Migrantinnen im Wulflamsaal am Alten Markt in Stralsund ein, um die migrantische Perspektive bei den Nachhaltigkeitszielen hochwertige Bildung und Geschlechtergleichheit in den Mittelpunkt zu stellen. Nach einem kurzen Impulseinstieg von Jana Michael zum Thema berichteten die Teilnehmerinnen über ihre eigenen Erfahrungen im hiesigen Bildungssystem: sei es als Mutter von Kindern, als Lehrende, als Betroffene oder als Beobachtende. Geflüchtete berichteten von negativen Erfahrungen, die von Mobbing, kompletem Ignorieren ihrer Person bis hin zur Absprache eines Abiturabschlusses reichten. Auch eine Migrantin erzählte über die antisemitische Hetze, die ihre Tochter in sozialen Medien ausgesetzt ist. Inwieweit über Angebote von interkulturellen Seminaren und Trainings für interkulturelle Öffnung von Bildungseinrichtungen positive Veränderungen hervorgerufen werden, wurde im Anschluss daran diskutiert.


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